Servieren will gelernt sein, obwohl Kellner ja gerne immer als der Beruf ohne Ausbildung gilt. Dabei ist das kniffligste nicht immer das Servieren selbst, sondern oft immer nach den Gästen zu schauen, das auch niemand leerläuft und vor allem sich dann am Ende nicht bei der Rechnung zu verrechnen.
Wir wollen uns aber heute mal auf den Part des Servierens konzentrieren. Dass man ein Getränketablett und zwei Teller Essen bis zum Gast bekommt schafft man noch regelrecht fix. Einfach den kleinen Finger raus und die restlichen Teller auf den Arm aufreihen.
Nun aber diese verdammten Weizengläser mit ihrem ungünstigen Schwerpunkt. Hier stellt man das Glas an die Seite, macht nur eine leichte Drehung und schon ist es auf dem Boden gelandet. Mit dem gut ausbalancierten Gin Tonic wäre das wohl nicht passiert.
Der Trick an der Sache ist es, das Weizenglas in der Mitte des Tablett zu platzieren und wenn möglich es mit anderen Drinks einzukesseln, so dass es fest steht und nicht abhauen kann.